Die Corona-Schutzverordnung verbietet bis mindestens Ende Oktober alle Dorffeste. Und so können wir - wie in so vielen anderen Dörfern – in diesem Jahr auch in Eitze kein Erntefest feiern. Dennoch wollen wir den Erntefestsamstag, also den 19. September 2020, nicht einfach so verstreichen lassen.
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Daher hat sich das Erntefestteam des Heimatvereins Eitze zusammen mit der Dorfjugend Gedanken dazu gemacht, welche Alternativen möglich sind.

Erntekrone
Die Jugendlichen haben beschlossen, dass sie auf alle Fälle in kleiner Runde eine Erntekrone binden werden!
Auch wenn der traditionelle Erntefestumzug nicht stattfinden kann, soll zumindest die Krone durchs Dorf gefahren werden, damit jeder sie einmal sehen kann. Und da die Jugendlichen die Krone mit einem kleinen Einachser transportieren, kann sie in diesem Jahr auch einmal durch Straßen gefahren werden, in die man mit dem großen Wagentross nicht hineinkommen würde.
Start ist um 14.00 Uhr bei der Erntebraut 2021 Britt Wacker am Ende der Straße Am Allerhang. Dann geht es über die Walsroder Straße zur Bgm.-Krahn-Straße, durch die Eitzer Ziegelei, über die Eitzer Dorfstraße zur Weitzmühlener Straße. Weiter geht es durch die Stader und die Soltauer Straße und mit zwei Schlenkern durch das Stoffers Moor und die Celler Straße zum Westerfeld, dann durch die Zevener Straße, den Kirchweg und Am Gohbach entlang. Über die Walsroder Straße, durch den Oelfkenhof und den Dicken Ort wird zum Schluss die Krone zum Dorfgemeinschaftshaus gebracht.
Dort wird sie für zwei Wochen im Giebel über dem Holzbunker von Gerd Göbbert präsentiert, damit jeder sie sich noch einmal anschauen kann. Schließlich bringen wir sie am 4. Oktober – wie in all den Jahren zuvor – zum Erntedankgottesdienst der St. Andreas Gemeinde.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr an diesem Tag in Eurem Garten oder auch auf der Straße seid und Euch die Krone anschaut, um diese Aktion zu unterstützen.

Wettbewerb: Wer schmückt seinen Vorgarten am schönsten
Traditionell bringt der Festumzug mit seinen vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – vor allem mit den verkleideten Kindern und den bunt geschmückten Wagen – Erntefeststimmung in unser Dorf. Da es aber keinen Umzug gibt, kann auch der Wettbewerb um die schönste Teilnehmergruppe in diesem Jahr nicht stattfinden.
Daher haben wir uns eine Alternative überlegt: mit Eurer Unterstützung würden wir gern einen kleinen Wettbewerb veranstalten, wer hat den am schönsten fürs Erntefest geschmückten Vorgarten in Eitze.
Alle, die an diesem Wettbewerb teilnehmen möchten, sollen sich bitte bis Donnerstag, den 17. September, bei Merle Paquelin anmelden (telefonisch unter 04231/935293 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir bereiten einen Wertungszettel vor, auf dem alle teilnehmenden Vorgärten genannt werden. Alle Eitzerinnen und Eitzer können sich  dann bei einem Rundgang durchs Dorf die Vorgärten anschauen und Punkte vergeben. Die Wertungszettel hierfür liegen bei den teilnehmenden Vorgärten aus.
Es wäre toll, wenn unser Dorf in diesem Jahr genauso schön oder vielleicht noch schöner geschmückt werden würde als in den letzten Jahren.
Die Umzugsstrecke der Erntekrone:

Erntefestpreisrätsel
Zusätzlich wird es als Ersatz für das traditionelle Erntefestpreisrätsel in diesem Jahr ein Buchstabenrätsel geben. In den teilnehmenden Gärten findet Ihr jeweils einen Buchstaben. In die richtige Reihenfolge gebracht ergeben sie dann das Lösungswort. Die Teilnahmezettel für dieses Rätsel liegen ebenfalls aus.

Der Zettelkasten für den Wettbewerb und das Buchstabenrätsel steht bis Sonntagmittag 13.00 Uhr bei der Erntekrone.

Auswertung und Prämierung
Am Sonntagnachmittag wertet das Erntefest-Team die abgegebenen Zettel aus. Als Dankeschön für die Teilnahme am Wettbewerb bekommt jeder eine kleine Aufmerksamkeit. Zudem erhalten die drei am höchsten bewerteten Vorgärten einen besonderen Preis. Bei dem Buchstabenrätsel werden per Losverfahren drei Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt und ihre Namen auf eitze.de veröffentlicht.

Freiluft-Fotoausstellung am DGH
Bei der Erntekrone befindet sich noch eine weitere Anstatt-Erntefest-Aktion: vor dem DGH präsentiert der Heimatverein am Samstag und Sonntag eine Freiluftausstellung mit Fotos der Erntepaare und der Erntefeste der letzten Jahre.

Eitze blüht auf
Und damit wir alle zusammen Eitze für das Erntefest 2021 schön bunt machen können, erhaltet Ihr mit diesem Schreiben ein Tütchen mit Blumensamen. Für diese Aktion haben die Jugendlichen 800 Tütchen abgepackt und beklebt – eine tolle Leistung.
Die Samen reichen für etwa 2-3 qm. Sie brauchen Sonne, einen gut vorbereiteten und unkrautfreien Boden und im ersten Jahr bei Trockenheit Wasser. Die Fläche darf erst ab Oktober gemäht werden, damit sich die abgeblühten Blumen wieder versamen und die Fläche dauerhaft blüht. Das Mähgut muss abgeräumt werden.
Anders als einjährige Blumen entwickeln sich Wildblumen deutlich langsamer. Einige brauchen zwei Jahre, um zur Blüte zu kommen. Deswegen: habt Geduld mit Eurer Blumenwiese.
Eine ausführliche Anleitung, wie Ihr am besten aus dem Samen schöne bunte Blumen bekommt, findet Ihr HIER.
Vielleicht findet Ihr Euch auch mit Nachbarn zusammen und legt vor Euren Grundstücken zusammen eine kleine Blumenwiese an.

Liebe Eitzerinnen und Eitzer,
wir vom Erntefest-Team des Heimatvereins und der Dorfjugend haben uns so einiges für die Anstatt-Erntefest-Aktionen überlegt. Macht mit und lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Je mehr dabei sind, desto schöner wird unser Dorf an diesem Tag aussehen.

Wichtig ist aber auch, dass wir alle bei diesen Anstatt-Erntefest-Aktionen verantwortungsvoll darauf achten, die gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten.

Wir würden uns freuen, an diesem Samstag viele Eitzerinnen und Eitzer im Dorf zu treffen.





Je besser die Vorbereitung der Saatfläche, desto erfolgreicher wird das Ergebnis. Je idealer der Standort ist, desto weniger Gräser und Unkräuter werden in der Fläche aufkommen.
Anders als einjährige Blumen entwickeln sich Wildblumen deutlich langsamer. Einige brauchen zwei Jahre um zur Blüte zu kommen. Deswegen habt Geduld mit eurer Blumenwiese.

Standortvoraussetzungen:
•    Sonnig, nicht im Schatten
•    Trocken bis leicht feucht, keine Staunässe

Bodenvorbereitung:
Entfernt bitte die Grasnarbe und alle Unkräuter inkl. Wurzeln auf der Ansaat Fläche. Benutzt dabei bitte keine Pflanzenschutzmittel (chemische Unkrautbekämpfung). Stellt dann ein möglichst feinkrümeliges Saatbeet mit einer ebenen Oberfläche her. Verwendet bitte keine Blumenerde, da diese immer mit Nährstoffen angereichert ist.

Einsaat:
Die Saat auf die Fläche streuen und anwalzen oder mit einer Schaufel andrücken. Die Saat nicht einharken. Aussaatzeitpunkt: April – Mai

Pflege:
Die Ansaat in den ersten 6 Wochen feucht halten, sofern es nicht ausreichend regnet. Oft keimen einjährige Unkräuter mit auf, die sich als Saat in jedem Boden befinden. Zur Bekämpfung kann die Fläche nach ca. 6 Wochen in einer Höhe von 10 cm abgemäht werden (Schöpfschnitt). Auf keinen Fall tiefer als 10 cm abmähen. Das Mähgut muss von der Fläche entfernt werden und darf nicht auf der Fläche verbleiben.
Die Fläche 1 x jährlich zur Erhaltung im Zeitraum Oktober – März auf 10 cm abmähen und das Mähgut von der Fläche entfernen. Bleibt das Mähgut auf der Fläche unterdrückt es die gewünschten Blumen. Nicht vor Oktober mähen, da sich die abgeblühten Blumen erst wieder neu versamen müssen, damit die Fläche dauerhaft blüht.

Inhalt:
Achillea millefolium - Schafgarbe
Centaurea cyanus - Kornblume
Leucanthemum vulgare - Magerwiesen-Margerite
Papaver rhoeas - Klatschmohn
Agrostemma githago - Kornrade
Coreopsis tinctoria - Mädchenauge
Coreopsis picta - Mädchenauge
Erysimum cheiri - Goldlack
Gypsophylla elegans - Schleierkraut
Linum grandiflorum - roter Lein / Pracht-Lein
Linum perenne - Stauden-Lein
Myosotis alpestris - Alpen-Vergiss-Meinnicht
Dianthus plumarius - Feder- Nelke
Calendula officinalis - Ringelblume
Iberis amara - Schleifenblume



Wie in so vielen anderen Dörfern können wir auch in Eitze wegen der Corona-Schutzverordnung, die ja bis mindestens Ende Oktober alle Dorffeste verbietet, in diesem Jahr kein Erntefest feiern. Dennoch soll der zweitletzte Samstag im September, der traditionelle Termin für das Erntefest in Eitze, nicht einfach so verstreichen.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Daher hat sich das Erntefestteam des Heimatvereins Eitze zusammen mit der Dorfjugend Gedanken dazu gemacht, welche Alternativen möglich sind. Die Jugendlichen haben beschlossen, dass sie auf alle Fälle eine Erntekrone binden werden. „Das können wir auch in einem kleinen Kreis machen. Roggen und Gerste dafür haben wir bereits geerntet“, erzählt Britt Wacker, die eigentlich in diesem Jahr Erntebraut gewesen wäre, und sich nun zusammen mit ihrem Bräutigam Bjarne Riesebieter auf das Amt des Erntepaares 2021 freut. Auch wenn der traditionelle Erntefestumzug, bei dem die Erntekrone durchs Dorf gefahren wird, nicht stattfindet, soll sie so ausgestellt werden, dass jeder sie sich anschauen kann. Und am 4. Oktober wird die Krone – wie in all den Jahren zuvor – zum Erntedankgottesdienst der St. Andreas Gemeinde gebracht.

Geplant ist auch, dass der Heimatverein an alle Eitzerinnen und Eitzer eine kleine Wundertüte verteilen wird. Was da drin sein wird – das soll noch eine Überraschung bleiben.

Welche der weiteren angedachten Anstatt-Erntefest-Aktionen im Rahmen der im September geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen umgesetzt werden können, wollen wir im Erntefestteam Ende August/Anfang September besprechen.




Nach viermonatiger Pause kann nun, da die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronapandemie etwas gelockert worden sind, auch wieder der Senioren-Treff des Heimatvereins stattfinden. Da dies im Dorfgemeinschaftshaus wegen der Abstandsregelungen im Augenblick nicht möglich ist, findet das Augusttreffen in der Gaststätte „Am Kamin“  am gewohnten Tag und zur gewohnten Uhrzeit statt:

Dienstag, den 4. August um 15.00 Uhr

Wer teilnehmen möchte, sollte sich bitte vorher bei Anja König (Telefon 63076) anmelden, damit die Tische entsprechend eingedeckt werden können. Für das Betreten der Gaststätte sollte ein Mund-Nasen-Schutz mitgebracht werden.


 

Nicht viele können mit dem Begriff ‚Plein Air‘ etwas anfangen. Er kommt aus dem Französischen (en plein air: im Freien) und bezeichnet eine Malerei, bei der Künstlerinnen und Künstler ein „Stück Natur“ unter freiem Himmel bei natürlichen Licht- und Schattenverhältnissen und naturgegebener Farbigkeit der jeweiligen Landschaft darstellen.
Plein-Air-Malerei konnte man am 1. Wochenende im Juli in Eitze erleben, denn der Heimat- und Kulturverein Armsen hatte einen Freilichtmalerei-Kurs mit dem Kunsttherapeuten Viktor Lau organisiert. Da in Armsen derzeit zahlreiche Ausbaumaßnahmen des Nahwärmenetzes sowie des Radweges von der Dorfmitte bis zur Landesstraße stattfinden und das Dorfgemeinschaftshaus Coronabedingt geschlossen ist, hat das Organisations-Team kurzerhand unsere Ortschaft Eitze als Standort ausgesucht. Die Gaststätte „Am Kamin“ war das „Basislager“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und von dort aus suchten sie sich interessante Motive: der Oelfkenhof selbst, der Stoffers Hoff, der alte Speicher von 1721 auf dem Hof von Karsten Oestmann. Leider war das Wetter an den Tagen des Malkurses nicht so gut, so dass weitere angedachte Motive, wie die Eitzer Mühle, der Mühlenteich oder auch ein Blick in die Allerauen buchstäblich ins Wasser gefallen sind. Gut war, dass Magret Wagner der Gruppe ihre überdachte Terrasse zur Verfügung gestellt hat, wo im Trockenen die Bilder vollendet bzw. nach Vorlagen (Fotos) gemalt werden konnten. Allen Beteiligten hat das Malen in der Gruppe und die herzliche Aufnahme in der Ortschaft Eitze so gut gefallen, dass der nächste Plein-Air-Kurs, der für den 3. und 5. August geplant ist, voraussichtlich wieder in Eitze stattfinden wird.
Wer sich vielleicht der motivierten Gruppe anschließen möchte, kann sich bei dem Organisations-Team, Bärbel Dewes unter Tel. 04238-1390 oder Gudrun Oetting unter Tel. 04231-73767, informieren und anmelden.





Am Dienstag nach Pfingsten hätte normalerweise der traditionelle Sommerausflug des Senioren-Treffs stattgefunden. Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen musste er leider ausfallen. Als kleinen Trost haben die beiden Verantwortlichen Margret Panning und Anja König am Dienstag an alle Teilnehmerinnen einen Blaubeermuffin verteilt.


Die Eitzer Holzschilder haben eine über dreißigjährige Geschichte. Sie sind ein bemerkenswertes Projekt des Heimatvereins Eitze, nämlich die Kennzeichnung sehenswerter Bauwerke, traditioneller Stätten und interessanter Gebäude mit geschnitzten Holzschildern. Inzwischen stehen in der Ortschaft 13 solcher Schilder. In diesem Frühjahr sind sie mit Informationsstelen ergänzt worden, damit der Betrachter mehr über die gekennzeichneten Orte erfahren kann. Achim Schaefers hat sie mit der tatkräftigen Unterstützung von Heinz Hesse, Gerd Brüns, Günter Stubbe und Helmut Sass neben den Holzschildern aufgestellt.
Wer Lust hat, der kann nun also durch Eitze spazieren und anhand der Holzschilder nebst ihrer Erläuterungen einen kleinen Einblick in die Ortsgeschichte gewinnen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Holzschildern finden Sie hier auf der Internetseite und in einer eigenen Broschüre des Heimatvereins zu finden. Und wer noch mehr über Eitze erfahren will, sei auf die „Ortschronik Eitze“ von Else Arens und das Jubiläumsbuch „860-2010 – 1150 Jahre Eitze“ verwiesen. Alle diese Publikationen sind beim Heimatverein Eitze erhältlich.
Außerdem bietet Achim Schaefers für Interessierte geführte Touren zu den Holzschildern an.


Die Eitzer Holzschilder haben eine über dreißigjährige Geschichte. Sie sind ein bemerkenswertes Projekt des Heimatvereins Eitze, nämlich die Kennzeichnung sehenswerter Bauwerke, traditioneller Stätten und interessanter Gebäude durch geschnitzte Holzschilder. Inzwischen stehen in der Ortschaft 13 solcher Schilder. Im Frühjahr 2020 sind sie mit Informationsstelen ergänzt worden, damit der Betrachter mehr über die gekennzeichneten Orte erfahren kann.

Der erste Holzschnitzer in Eitze war Herbert Reinhold aus Verden. Anfang der 80er Jahre hatte er für Karsten und Irmgard Oestmann deren alten Fachwerkspeicher renoviert und zur Fertigstellung ein Hinweisschild „Zum alten Speicher“ in Lindenholz geschnitzt. Dieses Schild verschwand aber zunächst für Jahre im Keller. Danach schnitzte er für die Familie Wittboldt-Müller ein Holzschild mit dem Mühlenteich (Aufstellungsdatum unbekannt), danach ein Schild mit der Eitzer Mühle. Es wurde 1992 an der Eitzer Dorfstraße aufgestellt. Dieses Holzschild brachte Achim Schaefers, den damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Eitze e.V., auf die Idee, Herrn Reinhold anzusprechen und ihn anzuregen, noch weitere Holzschilder für Eitze zu schnitzen. Daraufhin entstanden die Holzschilder „Melkerbrücke“ (1993), „An der Furth“ (1994), das Doppelschild „An der Furth/Im Dicken Ort“ (1995) und „In den Sandbergen“ (1997). Bei der Einweihung des Doppelschildes wurde dann auch das Schild „Zum alten Speicher“ aufgestellt.
Das Schild „In den Sandbergen“ ist das letzte Schild, das Herbert Reinhold für den Heimatverein und damit auch für Eitze geschnitzt hat. Er verstarb  am 28. Dezember 1997. Der Heimatverein und die Eitzer Bevölkerung sind ihm für die kostbaren Erinnerungsstücke zu tiefem Dank verpflichtet.
Es schien zunächst, dass mit seinem Tod der Plan, alle wichtigen Orte und Bauwerke in Eitze mit einem solchen geschnitzten Holzschild zu kennzeichnen, ein Ende hätte. Aber Achim Schaefers hatte für sich beschlossen, diese Tradition fortzusetzen. Noch im Dezember, kurz vor dessen Tod hatte er eine Zeichnung und schnitztechnischen Rat von Herrn Reinhold bekommen, um das Holzschild am Mühlenteich, das von Unbekannten zerstört worden war, zu erneuern. Das Holzschild mit dem von Achim Schaefers geschnitzten neuen Bildteil wurde 1998 fertig. Dieses Schild war das ‚Gesellenstück‘ von Achim Schaefers, eine Reihe von ‚Meisterstücken‘ sollte folgen. 2003 wurde das Holzschild „Kirchweg“, das Achim Schaefers (Bildteil) zusammen mit Hans Dieter Gerber (Textteil) geschnitzt hatte, aufgestellt. Danach entstanden die Holzschilder „Eitzer Fähre“ (2005), „Eitzer Schule“ (2006), „Eitzer Kaffee“ (2009), „Eitzer Ziegelei“ (2013) und „Hexenmoor (2016), bei denen Achim Schaefers den Bildteil schnitzte und Hans-Jürgen Holtfreter den Schriftzug fräste. Und im Jahre 2008 stellten die beiden einen in Eichenholz geschnitzten Ersatz für das inzwischen durch Wettereinflüsse völlig zerstörte Holzschild „Am Mühlenteich“ her.
Anlässlich der Aufstellung der Schilder hat Achim Schaefers, der ja in besonderer Weise mit diesem Projekt verbunden ist – zunächst als Vorsitzender des Heimatvereins und Initiator, später als Schnitzer dieser Holzschilder – jeweils Informationen, Dokumente und Geschichten zusammengetragen und bei der Enthüllung vorgestellt. Diese Geschichten hat der Heimatverein Eitze in einer Broschüre zusammengefasst. Sie soll dem Leser einen kleinen kaleidoskopartigen Einblick in die Geschichte Eitzes geben.
Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Holzschildern sind in der schon erwähnten Broschüre des Heimatvereins zu finden. Und wer noch mehr über Eitze erfahren will, sei auf die „Ortschronik Eitze“ von Else Arens und das Jubiläumsbuch „860-2010 – 1150 Jahre Eitze“ verwiesen. Alle diese Publikationen sind beim Heimatverein Eitze erhältlich.
Außerdem bietet Achim Schaefers für Interessierte geführte Touren zu den Holzschildern an.

Übersicht der Eitzer Holzschilder


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